1. Runde

Die persönliche Einstellung - Kraft für souveräne Entscheidungen

Wie ein gelernter Banker als souveräner Event-Veranstalter seine Gäste verzaubert.

Peter Gastberger

Jahrgang 1956, ist Gründer und CEO von scalaria the eventresort am Wolfgangsee in Österreich. Nach einem Studium der Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien folgten Tätig-keiten in verschiedenen Tourismusorganisationen in Frankreich und England. Nach seinem Wechsel in den Bankbereich gründete er eine kleine Privatbank und leitete Projekte in der Londoner Girozentrale sowie in der Citybank in New York. 1998 folgte die Eröffnung von Europe´s first eventresort scalaria. Dahinter steht die Idee, Erlebniswelten für Unternehmensveranstaltungen zu inszenieren. Das Konzept wurde aufgrund seiner kreativen Ansätze und Umsetzung mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet.

Theo Bergauer

"Als ich das erste Mal im scalaria war, wusste ich, was Inszenierung bedeutet. Noch nie zuvor habe ich so deutlich erlebt, wie Kunden durch Erleb-nisse begeistert werden können. Schon ein überdimensionales Schild mit unserem Logo in der Auffahrt zum Eventresort ließ mich staunen. Und mit wachsender Begeisterung tauchte ich für einen Tag in diese kreative Welt der Events ein. Ob die Begrüßung, die Führung durch das Areal oder das vorbereitete Essen - ich fühlte mich an diesem Tag wie ein Kind an Weihnachten, verzaubert mit allen Sinnen."

2. Runde

Die Vorbereitung auf wertvolle Entscheidungen

Warum für den souveränen Sportler wertvolle Entscheidungen Leben bedeutet

Gerd Schönfelder

Jahrgang 1970, staatl. geprüfter Elektrotechniker, Sport-Fachhändler und Ski-Rennfahrer (alpin), ist einer der erfolgreichsten Behindertensportler Deutschland. Nach einem Unfall 1989 und dem Verlust seines rechten Armes sowie Teile der linken Hand half ihm der Sport, sein Leben neu anzugehen. Mit inzwischen zwölf WM- und Paralympics-Medaillen beweist er tagtäglich, was mit ebenso viel Disziplin wie Lebensfreude und Leidenschaft machbar ist. Neben seinen aktiven sportlichen Erfolgen setzt er sich auch in anderen Bereichen immer wieder intensiv für den Behindertensport ein.

Theo Bergauer

"Seit einem Projekt, in dem wir 2002 zusammengearbeitet haben, schätze und bewundere ich Gerd Schönfelder dafür, mit welchem Ehrgeiz und Willen er seinen Weg geht - immer nach Vorne schauend, seine Ziele verfolgend. Dabei ist er trotz seiner außergewöhnlichen Erfolge immer auf dem Boden geblieben. Er ist für mich und sicher auch für viele andere ein Vorbild, weil er es geschafft hat, sein Schicksal nicht nur anzunehmen, sondern es auch aktiv zu gestalten und das Beste daraus zu machen."

3. Runde

Der Lebensplan für mehr Souveränität

Planen ist ein Versprechen, das eingelöst werden will

Peter Brückner

Jahrgang 1962, ist Architekt und leitet seit 1996 gemeinsam mit seinem Bruder Christian, ebenfalls Architekt, das Büro Brückner & Brückner in Tirschenreuth/Oberpfalz. Nach seinem Architekturstudium an der Technischen Universität München, hat er sich bereits 1990 dazu entschlossen, in seinen Geburtsort Tirschenreuth zurückzukehren und zunächst mit seinem Vater, der dort bereits 1972 ein Ingenieurbüro aufbaute, ein Architekturbüro zu gründen. Neben der persönlichen Leidenschaft für seine Bauprojekte zeichnet Peter Brückner vor allem ein untrügliches Gespür für die Einbindung kultureller Aspekte in die Architektur aus. Zahlreiche Preise bei Wettbewerben unterstreichen diese besondere Herangehensweise, letztlich geplante und realisierte Projekte schließlich das Vertrauen, das Peter und Christian Brückner im Dialog mit ihren Kunden aufbauen.

Theo Bergauer

"Wer, wenn nicht ein Architekt, kann etwas sagen zum Thema Pläne. Bei Peter Brückner ist es vor allem das Spannungsfeld zwischen dem Tiefgang der Gedanken bis zur Klarheit der Lösung, das mich fasziniert. Aus der Architektur können wir sehr viele Parallelen ziehen: Vom Großen zum Kleinen, von der Vision zum Detail, vom Lebensziel zum Tagesplan. Diesen Prozess brauchen auch wir, wenn wir unsere Träume erreichen wollen - Schritt für Schritt."

4. Runde

Das Tun entscheidet über die Ergebnisse

Leidenschaftliche Projekte bündeln alle Energien

Anita Gerhardter

Jahrgang 1965, ist Geschäftsführerin der privaten, staatl. anerk. Stiftung für Rückenmarksforschung Wings für Life in Österreich. Aufgewachsen in der Steiermark, hat sie nach ihrem Handelsschulabschluss im Winter als Skilehrerin und im Sommer auf der ganzen Welt in der Touristikbranche gearbeitet. Nach einigen Jahren als Flugbegleiterin startete sie 1992 mit der Geburt ihres Sohnes Mark in eine neue Aufgabe als Vollzeit-Mutter. Die darauf folgende Ausbildung zur Heilpraktikerin und die Tätigkeit als Ernährungsberaterin in einem Institut für Nährstofftherapie führte sie auf direktem Wege zu ihrer Aufgabe bei Wings für Life.

Theo Bergauer

"Bei manchem Menschen merken wir sofort, dass sie leidenschaftlich für das einstehen, was sie tun. So jemand ist Anita Gerhardter, die ständig präsent ist, um andere Partner für ihr Projekt und die damit verbundenen Ziele zu begeistern. Ihre ganze Energie, weit über jedes berufliche Engagement hinaus, widmet sie einer Idee: Mit der Stiftung Wings for Life zukunftsweisend Rückenmarksforschung zu finanzieren und damit unzähligen Menschen die Chance auf ein Leben ohne Rollstuhl zu ermöglichen."

5. Runde

Die Entscheidung, nutzenbringende Resultate zu erzielen

In jeder Krise steckt ein Geschenk - wir müssen es nur erkennen

Katrin Pott-Tiedemann

Jahrgang 1958, ist geschäftsführende Gesellschafterin des Ingenieur- und Vermessungsbüros Peter G. Tiedemann GmbH in Hamburg. Nach dem Abitur und der abgeschlossenen Ausbildung zur Handelsassistentin in Lübeck, folgte ein Schauspielstudium in Hamburg. Aus ihrer ersten Ehe mit Dieter Pott hat sie zwei Söhne Jan (geb. 1982) und Tim (geb. 1984). Nach der Scheidung, folgte 1991 die Hochzeit mit ihrer großen Liebe Peter Tiedemann, der zwei Söhne, Jens und Malte, damals 5 und 7 Jahre alt, mit in die Ehe brachte. 1992 bis 1998 war sie Familienmanagerin mit Leib und Seele, bis Peter Tiedemann 1998 auf Mallorca an den Folgen eines Verkehrsunfalls starb. Seit 1999 führte sie daraufhin die Unternehmensgeschäfte ihres Mannes weiter.

Theo Bergauer

"Katrin Pott-Tiedemann ist eine außergewöhnliche Frau. Wenn sie aus ihrem Leben erzählt, kann ich es kaum glauben, dass daraus ein solch reiches Lächeln, eine solche souveräne Gelassenheit, eine solche Kraft erwachsen kann. Sie traf mutige Entscheidungen, durchlebte schwere Schicksalsschläge, sie litt, sie liebte, vertraute und wurde enttäuscht - umso erstaunlicher, mit welcher Leichtigkeit sie heute durchs Leben geht. Und indem sie vorlebt, vieles ist möglich, wenn man nur an sich glaubt, macht Sie auch anderen Menschen Mut."